So können Sie Wohnungseinbrüchen in der Urlaubszeit vorbeugen

20.05.2018 | Autor: Thorsten Dresel

Die Wohnung durchwühlt, Schränke und Schubladen stehen offen, Wertgegenstände sind weg: Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt rapide. Die Langfinger wählen dabei meist den Weg des geringsten Widerstands. Am übervollen Briefkasten oder ungemähten Rasen erkennen sie, dass niemand zu Hause ist. Wenn dann noch ein Fenster im 1. Stock gekippt ist und die Leiter griffbereit im Gartenschuppen liegt, sind sie innerhalb von Minuten in der Wohnung und können sie in Ruhe ausräumen.

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Urlaubszeit: Leitern und Gartenstühle nicht im Freien liegen lassen

Wer in den Urlaub fährt sollte Haus oder Wohnung möglichst bewohnt aussehen lassen und alles gut sichern, auch die Gegenstände, die Einbrecher bei ihrem "Handwerk" helfen. Die Einbrecher können so auch ohne eigene Hilfsmittel bequem in obere Stockwerke gelangen oder eine Tür aufhebeln. Neben Leitern sind das auch Gartenmöbel, Regen- und Mülltonnen, Werkzeuge oder Eisenstangen. Wer solche Gegenstände in einer Gartenhütte aufbewahrt, sollte diese unbedingt abschließen.

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Fenster und Türen bei Verlassen der Wohnung schließen

Auch bei kurzfristiger Abwesenheit, zum Beispiel für den täglichen Gang zum Bäcker an der Ecke gilt: Fenster und Balkontüren immer schließen, wenn niemand zu Hause ist. Wird das Fenster trotzdem aufgehebelt, so ist der entstandene Schaden ein Fall für die Hausratversicherung. Ein gekipptes Fenster gilt jedoch im Ernstfall als grobe Fahrlässigkeit. Versicherte sollten beim Abschluss der Police oder beim bestehenden Schutz am besten prüfen, ob diese Leistung mitversichert ist.

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Wertsachen im Keller: Leichte Beute für Einbrecher

Fahrräder, Skier oder Werkzeug: Viele Mieter bewahren im Keller all das auf, was in der Wohnung keinen Platz findet – eine leichte Beute für Einbrecher. In Mehrfamilienhäusern sind abgetrennte Bretterverschläge die Regel. Meistens lassen sich die Schlösser leicht knacken, oder die Einbrecher treten einfach die Bretter ein. Zwar gehören die Gegenstände aus dem Keller zum Hausrat und sind deshalb auch über die Hausratversicherung mitversichert. Das gilt aber nur, wenn der Keller abgetrennt und abgeschlossen ist. Und bei Kellerverschlägen gibt es weitere Einschränkungen. Wenn die Einbrecher wertvolle Sachen durch die Bretter sehen können, gilt das als grob fahrlässig. Dann kann die Versicherung die Entschädigung möglicherweise kürzen. Der beste Schutz: Den Keller von innen blickdicht machen, also mit Platten oder Stoffen abhängen. Außerdem die Gegenstände selbst sichern, also beispielsweise das Fahrrad abschließen. Besonders wertvolle Gegenstände wie Schmuck oder Kunst gehören gar nicht in den Keller.