Auslandspraktikum in den USA

  • Alina Bähr
  • Duale Studentin
  • BWL Bank (Studienstart: 2015)


Am 09. Juni 2017 machte ich mich auf die Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika, um dort ein elfwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren. Gleich am nächsten Tag ging dann auch schon das Praktikum los, bei dem ich einen Einblick in das Marketing, Rechnungswesen und die Personalabteilung einer Industriefirma bekommen sollte.

In den ersten 5 Wochen meines Praktikums arbeitete ich mit den Kollegen im Marketing zusammen. Ich hatte meine eigenen Aufgaben, die das Einpflegen von Kundendaten, die Erstellung von Auswertungen, die Fertigstellung von Firmenartikeln und die Recherche beinhalten. Außerdem bekam ich einen Einblick in die Tätigkeit der Kollegen, die mit den Kunden zusammen ein Logistikzentrum anschauten. Die Vorbereitung und die Nacharbeitung wurde mir von den Kollegen erklärt. Und so bekam ich einen vielfältigen Einblick in die Marketingtätigkeit.

Die erste Hälfte des Praktikums ist nun vorbei und so darf ich nächste Woche bei den Kollegen des Rechnungswesens mitarbeiten. Es wird sehr spannend sein, zu sehen wie die Buchhaltung einer Firma funktioniert. Am Ende des Praktikums darf ich noch eine Woche in die Personalabteilung, die Kollegen meinten, es sei anders als in Deutschland und deshalb freue ich mich schon, auch mal die Arbeit einer amerikanischen Firma zu sehen.

Neben der Arbeit habe ich vor allem an den Wochenenden Zeit, das Land zu sehen. Am ersten Wochenende habe ich mir die Downtown Chicagos angeschaut, die einen mit ihrer Größe und Vielfalt zum Staunen bringt. Ich habe mir die Chicago Peanut angeschaut und ein Eis im Millennium Park gegessen. Aber auch einfach durch die Straßen zu laufen und die Läden zu sehen ist eindrucksvoll.

Auch sonst ist Amerika mit seiner Größe einfach überwältigend. Es ist alles viel größer - bei den Straßen angefangen und beim Essen aufgehört. Ich bin bisher noch auf keiner einspurigen Straße unterwegs gewesen und auch noch nie mit Hunger nach Hause gegangen. Es kommt schon mal vor, dass man das halbe Essen mit nach Hause nimmt, weil die Portionen einfach riesig sind.

An den anderen Wochenenden habe ich mir noch Michigan City, Lansing und Ann Arbor angeschaut. Das sind alles keine großen Städte, die man kennt, aber doch wirklich sehr schön. Auch war ich schon, zusammen mit meinen Arbeitskollegen, auf einem Baseballspiel. Weil ich in Deutschland noch nie Kontakt mit Baseball hatte, waren die vielen Regeln ein bisschen verwirrend. Aber die 3,5 Stunden Spielzeit gingen schnell vorbei, da die Zuschauer in den spielfreien Phasen unterhalten wurden.

Ich freue mich schon auf die weitere Zeit meines Praktikums und bin gespannt, was ich noch erleben werde.