Die ersten 100 Tage der Ausbildung - Fragen an Max Roser

Max Roser

18 Jahre
Duales Studium Fachrichtung BWL Bank
1. Lehrjahr

100 Tage Azubi bei der Volksbank in der Ortenau eG

Welche Erfahrungen (Arbeit und Schule) konnten Sie in den ersten 100 Tagen sammeln?
Anfang September war es nun soweit. Der erste Tag in der Bank war gekommen und er gestaltete sich, im Rahmen der Einführungstage, als neue und spannende Herausforderung für uns Auszubildende. Offensichtlich war man, vermutlich mehr als zuzugeben war, doch etwas aufgeregt, was sich deutlich machte, als zwischenzeitlich vielmehr die Finger, als die Krawatte geknotet waren. Nichtsdestotrotz wurde der Einstieg ins neue Umfeld sehr angenehm gestaltet, sodass man sich schnell wohlfühlte. Abgerundet wurde der gelungene Einstieg mit einem gemeinsamen Minigolf-Ausflug. Mein erster Schritt war geschafft, nun sollte der zweite folgen.

Mein Studium begann mit einer Theoriephase an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe und schon vom ersten Tag an, begannen die Professoren / Dozenten uns Studierende mit Informationen zu überfluten. Diese Welle an neuen Inhalten ist durchaus herausfordernd, dennoch ist sie auch gut zu managen. Nebenbei gestaltete es sich als sehr lustig, die Studierenden im eigenen Kurs kennenzulernen. Da die unterschiedlichsten Dialekte vertreten sind, sorgte dies dafür, dass man sich untereinander schnell und gut kennenlernte, was sehr entscheidend ist. Nach nur wenigen Tagen war ich an den Uni-Alltag gewöhnt. In verschiedenen Vorlesungen, angefangen bei Anlagengeschäft bis hin zu Zivilrecht, konnte ich schon sehr viel mitnehmen. Nennenswert ist hierbei die abendliche Veranstaltung „Banken-Dialog“. Bei dieser öffentlichen Veranstaltung werden, zu regelmäßigen Terminen im Jahr, Vertreter von unterschiedlichen Kreditinstituten eingeladen, welche dann über interessante Themen referieren. Durch den anschließenden Dialog mit uns Studenten erhält man einen sehr differenzierten Einblick in interessante Themenfelder. Neben den reinen Vorlesungen bietet die DHBW Karlsruhe vielfältige Möglichkeiten sich sprachlich weiter zu bilden und sich auch sportlich am Hochschulsport zu betätigen.

Insgesamt kann ich sagen, dass die Theoriephase anspruchsvoll aber auch abwechslungsreich ist und dank der guten Stimmung im Kurs macht der Alltag auch viel Spaß.

Nach der bevorstehenden Klausurphase im Dezember beginnt im Januar des neuen Jahres für mich dann die Praxisphase, worauf ich mich freue, da ich wiederum ein interessantes und neues Umfeld kennenlernen darf.

Was inspiriert Sie am meisten an Ihrer Arbeit in der Bank?
Die Dynamik in der Bank fasziniert mich am meisten. Zum einen bedeutet dies im Zusammenhang mit der Geschichte der Kreditinstitute, dass es nie zu einem Stillstand in der Entwicklung kommt. Gerade heute, im Zuge der Digitalisierung, entstehen sehr schnell neue Themenfelder mit denen man sich auseinandersetzen muss. Auf der anderen Seite spiegelt sich die Dynamik im Kontakt mit Menschen wieder. Auch hier entstehen ständig neue Herausforderungen, welche unterschiedliche und flexible Vorgehensweisen verlangen. Darüber hinaus begeistert mich die Vielfältigkeit der Tätigkeiten innerhalb der Bank, wenn man bedenkt, dass sich die Beratungsleistungen von einem Privatanleger bis hin zu Unternehmen erstreckt. Nebenbei muss man auch selbst dafür sorgen, auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein, um zu wissen, wie sich der Kapital- und Geldmarkt verhält. Diese sich schnell ändernden Rahmenbedingungen machen es ebenso anspruchsvoll wie auch interessant für mich und bieten einen zusätzlichen Antrieb.

Beschreiben Sie sich selbst mit drei Worten!
Flexibel, motiviert und liberal.

Womit schaffen Sie gerne einen Ausgleich, um sich vom Alltag zu erholen?
Am besten erholen kann ich mich beim Sport. Insbesondere beim Tennis und Volleyball, da sich die beiden Sportarten perfekt ergänzen, sowohl physisch als auch mental. Deshalb versuche ich, wenn es möglich ist, in der Woche mindestens drei- bis viermal Sport zu machen. Im Sommer gehört dazu, ins Schwimmbad zu gehen oder sich mit Freunden am Baggersee zu treffen. Nebenbei bin ich leidenschaftlicher Fan des FC Bayern München und genieße ab und an die Atmosphäre in der Allianz Arena.

Wem würden Sie gerne mal die Hand schütteln?
Roger Federer. Er zeigt, wie man Erfolg mit Bodenständigkeit verbinden kann und somit ein Vorbild ist. Zudem zählt Roger Federer im Sport zu den allergrößten.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
„stur lächeln und winken“

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich würde gerne alle vier Grand Slams und jeden Kontinent einmal besuchen, gerne auch mehrmals.

Ich bin bei der Volksbank in der Ortenau eG, weil …
...ich überzeugt bin, dass bei einer guten Zusammenarbeit mit den Menschen in der Region immer alle davon profitieren können. Folglich habe ich fortan die Möglichkeit, diese Zusammenarbeit auch für die Zukunft weiterhin zu stärken. Dadurch sehe ich persönlich die Chance, mich in diesem hervorragenden Umfeld weiter zu entwickeln.