Die ersten 100 Tage der Ausbildung - Fragen an Nina Spraul

Nina Spraul

20 Jahre
Duale Studentin
1. Lehrjahr

100 Tage Azubi bei der Volksbank in der Ortenau eG

Welche Erfahrungen konnten Sie in den ersten 100 Tagen sammeln?

Anfang September hat meine Ausbildung begonnen. Das erste Mal nicht als Kunde, sondern als Studentin in der Bank. Ein wenig aufgeregt, aber auch gespannt auf den neuen Lebensabschnitt ging ich zum Start zu den Einführungstagen. Die drei Tage zeigten sich spannend und interessant, wobei ich nicht nur die Volksbank mit deren Historie und Arbeitsweise, sondern auch die anderen Auszubildenden ein wenig näher kennenlernen durfte. Zum Abschluss der Einführungstage waren wir gemeinsam Golf spielen.

Einen Monat nach den Einführungstagen startete die eigentliche Ausbildung dann im Oktober. Gemeinsam mit meinem Kollegen Benedikt Schreiber bin ich dann in den Theorieblock an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe so richtig in das Studium gestartet.

Fächer wie Finanzbuchführung, Zivilrecht oder Bankbetriebslehre gaben mir bereits einige Einblicke in das Bankgeschehen. Anfänglich kam viel Lernstoff und Neues auf mich zu, aber bereits nach einigen Tagen habe ich mich gut an die Herausforderungen und die Struktur im Studium angepasst.

Unsere Studienkollegen lernten wir schnell kennen, denn schon in der ersten Woche unternahmen wir einen gemeinsamen Ausflug, der mit einem gemeinsamen Essen endete.

Nun, 100 Tage nach dem Start, geht es auf unsere erste Prüfungen zu. Nachdem das geschafft ist, freue ich mich schon auf meine erste Praxisphase in der Bank.

Was inspiriert Sie am meisten an Ihrer Arbeit in der Bank?

Bisher hatte ich noch nicht die Gelegenheit in einer der Bankfilialen zu arbeiten, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass mir die Arbeit mit Kunden Spaß macht. Zudem freue ich mich, gemeinsam mit meinen Kollegen dort Abläufe aus der Bank zu lernen, sodass ich selbst in der Lage bin, andere beraten zu können.

Ich erhoffe mir ein gutes Miteinander unter Kollegen, damit ich möglichst viel mitnehmen kann in meiner Ausbildung.

Da ich im Zuge der drei Jahre in verschiedenen Abteilungen eingesetzt werde, hoffe ich, viele Facetten der Bank sehen zu dürfen, ob nun bei der Beratung und dem direkten Kundenkontakt oder auch „hinter den Kulissen“ in Abteilungen wie dem Marketing oder der internen Revision.

Beschreiben Sie sich selbst mit drei Worten!

Aufgeschlossen, hilfsbereit und motiviert.

Womit schaffen Sie sich einen Ausgleich, um sich vom Alltag zu erholen?

Schwimmen, Joggen und Unternehmungen mit Freunden sind mein Ausgleich, um mich vom Alltag ein wenig zu erholen.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück, denn die Freunde, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.“ - Marie Calm

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Viel Reisen und sowohl über als auch Unterwasser beim Tauchen und Schwimmen die Welt erkunden.

Ich bin bei der Volksbank in der Ortenau eG, weil….

...mein Interesse an Wirtschaft und Mathematik bereits beim Besuch des Wirtschaftsgymnasiums sehr ausgeprägt war.

Im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts, gründeten wir bereits in der Schule die Firma „Fresh Fruit“ (Verkauf von Smoothies an der Schule). Anhand dessen lernten wir eigene Bilanzen zu erstellen und Entscheidungen im realen Leben an unserem eigenen Unternehmen zu prüfen. Dieses Unternehmen wurde gemeinsam mit der Volksbank mit der Rechtsform Genossenschaft gegründet und unterstützt.

Schon dort hat mich der genossenschaftliche Gedanke fasziniert, was die Entscheidung meine Ausbildung bei der Volksbank zu machen, nachhaltig beeinflusst hat.

Die Fachrichtung Bank war für mich besonders attraktiv, da ich aufgrund meiner vorher genannten Interessen als auch den Kundenkontakt, den ich mir für meinen Beruf immer schon gewünscht habe, verknüpfen kann.