Als Fachinformatiker in der Bank

Rene Wolf macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und berichtet über seinen Alltag in Bank und Berufsschule.

Mein Name ist Rene Wolf und ich bin Auszubildender im zweiten Lehrjahr bei der Volksbank in der Ortenau eG. Da ich schon immer sehr technikaffin war, entschied ich mich vor circa anderthalb Jahren dazu, vom Rechnungswesen einer Versicherung/Bausparkasse in den Bereich der Softwareentwicklung zu wechseln. Ich war überrascht, als ich auf dem Karriereportal der Volksbanken Raiffeisenbanken erfuhr, dass auch die Volksbank in der Ortenau eG eine Ausbildungsstelle als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung anbietet. Als Fachinformatiker in der Bank arbeiten? Klingt spannend! Daher habe ich mich direkt auf diese Stelle beworben – mit Erfolg!

Junger Mann sitzt vor Computer im Büro

Überzeugt hat mich vor allem der Mix aus traditionellem Bankgeschäft einer im Ortenaukreis verwurzelten Genossenschaftsbank und modernen Zahlungsverkehrslösungen. Die Ausbildung als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung ist eine klassische duale Ausbildung in Berufsschule und Betrieb. Durchschnittlich verbringt man 1,5 Tage in der Woche in der Berufsschule. Im Lehrplan stehen Fächer wie Informationstechnische Systeme sowie Software- und Anwendungsentwicklung, aber auch Wirtschaftskunde, Betriebswirtschaftslehre und Deutsch. Der Unterricht ist also total vielfältig, sodass man einen breiten Einblick in viele Themengebiete erhält.

Auch die betriebliche Ausbildung ist vielfältig und orientiert sich am Rahmenlehrplan der IHK Südlicher Oberrhein. Neben dem betriebsinternen Unterricht und der selbstständigen Erarbeitung von neuem Wissen und Programmierfertigkeiten ist auch der Einsatz in Projekten und die Übernahme fachlicher Aufgaben Bestandteil der Ausbildung.

Um die Vielfalt der Informatik kennenzulernen, durfte ich bereits in verschiedenen Abteilungen hospitieren. Meine Abteilung konzentriert sich auf Anwendungsentwicklung und beschäftigt sich somit überwiegend mit der Realisierung unterschiedlichster Software Projekte. Hierzu zählt vor allem die Konzeption und Programmierung von Software sowie das Testen und Anpassen von Anwendungen. Ich durfte aber auch schon in die „reguläre“ IT-Abteilung reinschnuppern, die sich mit Themen der Systemintegration befasst und dafür sorgt, dass die IT bei uns in der Bank problemlos läuft.

Junger Entwickler sitzt vor Computer im Büro und programmiert

Am meisten Spaß bei der Arbeit als Entwickler macht mir definitiv das Tüfteln.  Da Fehler und Probleme bei der Programmierung, insbesondere zu Beginn der Ausbildung, an der Tagesordnung sind, ist kein Arbeitstag langweilig und ohne Erkenntnisgewinn.

Mein Fazit nach fast einem dreiviertel Jahr Ausbildung ist durchweg positiv. Die fachliche Betreuung ist intensiv, umfangreich und vor allem kompetent. Bei Fragen und Unklarheiten ist Hilfe selbstverständlich und die Kollegen nehmen sich hierfür viel Zeit. Wir sind halt richtige Teamplayer! Die Themenvielfalt ist außerdem riesig, sodass ich mich auf den Rest der Ausbildung freue.


Dieser Artikel erschien auch auf Next, dem Blog der Auszubildendeninitiative der Volksbanken Raiffeisenbanken.