Beratungscenter der Volksbank Offenburg erhalten Auszeichnung

Preisverleihung „unbehindert miteinander“ 2014 - für eine barrierefreie Ortenau

Offenburg. Die Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch hat die Beratungscenter Okenstraße, Oststadt, Willstätt und Schutterwald mit dem Siegel "unbehindert miteinander" ausgezeichnet. Somit werden das baulich einwandfreie Konzept sowie die besonders hohe Serviceorientierung für Menschen mit Behinderung gewürdigt.

Achim Feyhl, der Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch, konnte Ende November mehr als 60 Gäste zur Preisverleihung „unbehindert miteinander“ 2014 – für eine barrierefreie Ortenau begrüßen. Das Projekt findet seit 2012 unter Leitung der Lebenshilfe mit Brigitte Seidel und Unterstützung der Behindertensportgruppe Offenburg sowie der AGBO e.V. statt.

Der Schirmherr Landrat Frank Scherer erklärte die Auszeichnung zum Gütesiegel für barrierefreie Betriebe, Geschäftsstellen und Institutionen der Ortenau. Jeder 10. Einwohner des Kreises habe eine Behinderung. Man sollte also nicht nur darüber reden, sondern sich entscheiden mitzumachen.

„Ein respektvoller und zuvorkommender Umgang mit allen Kunden ist für uns selbstverständlich.“, zeigt Vorstandsvorsitzender Markus Dauber auf. „Aber natürlich ist das erhaltene Siegel eine tolle Auszeichnung.“ Die Aktion „unbehindert miteinander“ bescheinigt den Beratungscentern ein barrierefreies einwandfreies Konzept, das Menschen mit Behinderung einen leichten Zugang zu den wichtigsten Räumlichkeiten sowie Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker ermöglicht.

v.li. Achim Feyhl, Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch, Markus Dauber, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Offenburg und Landrat Frank Scherer bei der Preisübergabe.